Landtagskandidatin Melanie Haubrich besucht GAL Digital in Obbornhofen

Im verträumten südlichsten Stadtteil von Hungen ein erfolgreiches Digital-Unternehmen anzutreffen, dessen Lösungen weltweit eingesetzt werden, wäre SPD-Landtagskandidatin Dr. Melanie Haubrich bis vor kurzem noch nicht in den Sinn gekommen. Nun besichtigte sie mit den beiden SPD-Ortsvereinsvorsitzenden Anja Schwab und Sabine Fellner von Feldegg sowie weiteren Vertreterinnen und Vertretern der SPD Hungen die Betriebsstätte von „GAL Digital“ in Obbornhofen, empfangen von dessen 35 Jahre jungem Chef Daniel Gal persönlich. Dieser leitet das Unternehmen, das sich in seiner öffentlichen Präsentation als „Ihr Partner in der digitalen Welt von der ersten Beratung bis zur finalen Lösung“ anbietet, seit 18 Jahren. Wer bei einem Unternehmen, das digitale Dienstleistungen anbietet, vermutet, dass die äußeren Arbeitsbedingungen vor Ort nur eine untergeordnete Rolle spielen, liegt hier völlig falsch. Daniel Gal ist es wichtig, dass sich seine Mitarbeitenden optimal wohl bei ihrer Arbeit fühlen, um ihr Potenzial voll ausschöpfen zu können. Besucher des Unternehmens kommen im Eingangsbereich sogleich mit entsprechenden Möglichkeiten zur Wahrung von körperlicher und mentaler Fitness in Kontakt, etwa mit einem großzügig ausgestatteten Fitnessraum, einem Tischkicker und Airhockey für die Pausenentspannung sowie an vielen Ecken der offen gestalteten Büroräume Knautschsäcke zum spontanen Niederlassen. Trotz des Eindrucks einer „Wohlfühloase“ für Mitarbeitende stellten die Genossinnen und Genossen fest, dass von den 40 Beschäftigten nur ein kleiner Teil anwesend war, weil Homeoffice für Daniel Gal zum neuen Arbeiten dazugehört, von dem durch die zahlreichen MItarbeitenden auch rege Gebrauch gemacht werde. Anwesende wie Telearbeitende verbindet ein unternehmensspezifisches Wertemodell, das Daniel Gal sehr am Herzen liegt und deshalb auch in Herzform mit etlichen internen Vernetzungen visualisiert wird und sich als wirtschaftlich zuverlässig, langfristig und aufrichtig beschreibt.
Auf den Geschäftsfeldern der Web- und App-Entwicklung, des Online-Marketings sowie der strategischen Beratung zu Prozessen, Geschäftsmodellen und Projekten arbeiten die Unternehmensangehörigen innerhalb einer fühlbar ruhigen Betriebsatmosphäre an Einzelarbeitsplätzen an ergonomisch angepassten
Schreibtischarbeitsplätzen mit beständiger digitaler Vernetzung untereinander. Auch der persönliche Austausch komme aber nicht zu kurz, erfuhren Melanie Haubrich und die Hungener SPD-Mitglieder auf Anfrage. Denn auch wenn die Coronazeiten viele Zoom-Meetings erforderlich gemacht hätten, seien diese kein Ersatz für einen Dialog in Präsenz, weil es am Bildschirm äußerst schwer sei Empathie für die Gesprächspartner aufzubauen. Zudem verursachten Zusammenkünfte am Bildschirm trotz eingesparter Fahrtzeiten im Hinblick auf den Stromverbrauch einen größeren ökologischen Fußabdruck als die Besprechung unter Anwesenden. Nach dem interessanten Betriebsrundgang stellte Gal einen aktuellen Schwerpunkt seines Unternehmens vor: ein Produkt, mit dem zuweilen als bedrohlich erlebte künstliche Intelligenz (KI) sicher gestaltet werden könne. Das Produkt trägt den Namen „nele.ai“ und liefert Anfragenden Datensicherheit im Umgang mit KI, die – so Gal – nicht etwa, wie oft befürchtet, den Menschen beherrsche, sondern uns vielmehr die „Deppenarbeit“ abnehme, also jene Routinearbeiten in der Zielverfolgung, die bei bisherigen Arbeitsprozessen zwar notwendig, aber für kreative Menschen nicht sehr befriedigend seien. Anhand einiger Beispiele konnten sich Haubrich und ihre Begleiter davon überzeugen, dass GAL Digital zuverlässigeKonzepte  anbietet, die bei Nutzung der zeitsparenden Potenziale von KI zugleich höchstmögliche Sicherheit für den Datenschutz bietet. Melanie Haubrich bedankte sich für den spannenden Einblick in die digitalen Leistungen des Unternehmens, auf das die Schäferstadt Hungen stolz sein könne und fragte Daniel Gal nach seinen Wünschen für sein Unternehmen an die Politik.
Diese fielen erstaunlich bescheiden aus: Gal wäre froh, wenn es gelänge den Standort seines Betriebs für „Navis“ besser darzustellen und vor allem die  dorthin führende Straße in einen Zustand zu versetzen, dass Fahrzeuge und Fahrräder sicher ankommen könnten.